Nachdem vor kurzen der Bannhammer über ca 200 Spielern geschwungen wurde, die zum Wintertag einen unerwünschten Effekt ausnutzen der massiven Einfluss auf die Wirtschaft hatte, gab es viele Diskussionen in den Foren. Nun hat sich Ramon Domke zu Wort gemeldet und erklärt was zum Bann geführt hat.
Hallo alle zusammen,
Hier wurden ja schon viele Ansätze diskutiert, was denn jetzt unter einem Exploit zu verstehen ist. Und im Groben und Ganzen handelt es sich dabei eben um eine nicht vorhergesehene Mechanik (Bug/Glitch etc.), die es erlaubt ein Spielsystem auf unerwünschte Weise zu umgehen. Ich belasse es einfach mal bei dieser ganz rudiemtären Beschreibung… denn das ist eigentlich auch gar nicht der wichtige Aspekt eines Exploits.
Der wichtige (und gefährliche) Aspekt ist es, dieses Exploit AUSZUNUTZEN – woher es im Englischen auch seinen Namen hat (to exploit, etwas ausnutzen). Nachdem wir kurz nach Release sehr scharf mit dem Karma-Exploit umgegangen sind, haben wir euch versichert künftig etwas zurückhaltender bei Accountsperren vorzugehen. Eben damit es nicht vorkommt, dass jemand “aus versehen” ein Exploit GEnutzt hat, ohne es aber (zu seinem eigenen Vorteil / oder zum Schaden anderer) AUSzunutzen.
Im jüngsten Falle war es also nicht möglich, das Exploit unwissentlich und ausversehen auszunutzen. Und es wurden keine Accounts gesperrt, die das ein oder andere Schneflocken-Rezept wiederverwertet haben. Wir sprechen hier von 200 Accounts, die dieses Exploit schon fast auf professionelle Weise ausgenutzt haben – und dabei tausende von Wiederverwertungen durchgeführt haben.
Wir wollen euch nicht verunsichern – durchaus nicht. Aber wenn ihr im Spiel auf etwas stoßt, dass “zu schön ist um wahr zu sein” dann ist es das vermutlich auch. Und dabei spreche ich nicht davon mal eben über die Nebel zu Reisen (hier tauscht man quasi die Einfachheit eines Ladebildschirms gegen die Mühe drei bis vier Ladeschirme in Kauf zu nehmen) oder seinen Charakter an einem Gemüsebeet zu parken (wodurch man diesen Charakter dauerhaft blockiert, wenn man ihn da nicht wegbewegt). Ich spreche hier von ganz anderen Dimensionen, die z.B. der Spielwirtschaft nachhaltig Schaden können – und damit auf lange sicht den gesamten Spielern. Wie z.B. wenn 1% aller Spieler 99% aller Ecto-Bestände besitzt, da sie sich diese durch ein Exploit angeeignet haben, und fortan den Preis dafür diktieren – aufgrund einer schier unumgänglichen Kaufkraft.
Kurz: wir wollen euch mit unserer Linie gegen Exploits das Spiel nicht kaputt machen und euch den Spaß daran nehmen – ganz im Gegenteil. Wir wollen dafür sorgen, dass es auf lange Sicht fair bleibt – für alle Spieler.
Bitte meldet Exploits auf Verdacht direkt an:
exploits@arena.net – und nutzt sie nicht selbst aus.